Pflege von Rhododendren

Welcher Standort ist für den Rhododendron geeignet?

Die meisten Rhododendron-Sorten bevorzugen halbschattige Plätze - ideal ist eine Unterpflanzung unter schattenspendenden Bäumen – sie vertragen aber auch einigen Stunden volle Sonne am Tag. Da die Pflanzen einen engen Stand lieben, pflanzt man sie am besten in Gruppen zusammen. So machen sie sich besonders gut als große Hintergrundbepflanzung in Beeten oder als immergrüne Hecke. Aber gerade die kleineren Arten und Sorten, wie die Azaleen sind auch als Kübelpflanzen sehr beliebt.

 

Welchen Boden brauchen Rhododendren?

Der Rhododendron ist eine typische Moorbeetpfanze und liebt lockere, humose Böden, die gut durchlüftet, dabei aber ausreichend feucht sind, ideal sind Torfböden. Der pH-Wert sollte zwischen 4,5 und 5,5 liegen.

Doch auch, wenn Dein Gartenboden nicht ganz ideal für eine Rhododendron-Pflanzung erscheint, verzage nicht – in den meisten Fällen kann durch einfache Maßnahmen Abhilfe geschaffen werden!

Schwere Ton- oder Lehmboden sollten aufgelockert und drainiert werden, denn Staunässe ist der Tod für jeden Rhododendron. Mische einfach etwas Torf, Sand, Rindenmulch oder Lauberde unter. Sandböden lassen sich oftmals durch die Beimischung von Lehm oder Rindenmulch verbessern. Nur in seltenen Fällen ist ein kompletter Austausch des Bodens durch Torf nötig.

Die einfachste Lösung: Entscheide Dich für unsere INKARHO ®-Sorten für normale Gartenböden. Diese sind extra auf Kalktoleranz gezüchtet (bis ca. pH 7) und vertragen auch humuslose Böden. Leider sind aber nicht alle Rhododendron-Arten und Sorten als INKARHO ®-Pflanzen erhältlich.

 

Was ist bei der Pflege von Rhododendren zu beachten?

Rhodendendren sind in der Regel nicht besonders pflegeintensiv. Die meisten Arten und Sorten sind winterhart und müssen nicht gesondert geschützt werden. Auch Schnittmaßnahmen sind nicht erforderlich. Eine regelmäßige Düngung ist nur auf sehr nährstoffarmen Standorten und bei den INKARHO ® -Sorten nötig. Um Trockenschäden zu vermeiden, müssen die Pflanzen im Sommer, besonders während der Blüte und des Austriebs, regelmäßig gegossen werden – ein Warnsignal ist das Einrollen der Blätter. Da Rhodendendren zu den Flachwurzlern gehören, sollte auf intensive Bodenbearbeitung wie Hacken oder Umgraben unter den Pflanzen verzichtet werden – zu schnell werden dabei die feinen Wurzeln verletzt. Ideal ist eine Mulchschicht über dem Wurzelbereich. Sie verhindert auch den Unkrautbewuchs!

 

Muss ich bei meinem Rhododendron die verwelkten Blüten entfernen?

Gerade bei jüngeren Pflanzen empfehle ich, die verwelkten Blüten im Frühsommer auszubrechen oder abzuschneiden. Damit verhinderst Du die Samenbildung, die die Pflanze viel Kraft kostet. Diese Kraft kann Dein Rhododendron doch lieber in kräftiges Wachstum investieren, oder? Bei alten und sehr großen Pflanzen breche ich persönlich die Blüten nicht mehr alle aus - zu viel, zu hoch…

 

Welche Krankheiten können Rhododendren bekommen?

Rhododendren sind eigentlich ziemlich widerstandsfähige und robuste Gartenbewohner, die - bei geeignetem Standort und ausreichender Düngeversorgung - kaum Krankheiten bekommen. Einige weniger gibt es aber doch.

Pilzkrankheiten: Den gesunden Rohdodendron befallen Pilze, Bakterien oder Viren eher selten. Bei geschwächten Pflanzen mit Befall rate ich Dir, die befallene Pflanzenteile sofort zu entfernen, zu verbrennen oder anderweitig aus dem Garten zu entsorgen! Nur so vermeidest Du dauerhaft Pilzbefall im Garten. Anzeichen für einen Pilzbefall sind: einzelne Äste werden brauch und sterben ab, braune Blattflecken entlang der Blattmittelrippe.

Knospenbräune: eine durch einen Pilz verursachte Krankheit, die durch die Rhododendron-Zikade übertragen wird. Befallene Knospen werden pelzig braun und sollten herausgeknipst und im Hausmüll entsorgt werden (mehr dazu in unserem Blog-Beitrag).

Sonnenbrand: Betroffen sind nur die oben liegenden Blätter. Sie sind teilweise gelb oder schon braun und abgestorben. Da hilft nur umsiedeln oder einen Schattenspender daneben setzen…

Nährstoffmangel: Am häufigsten fehlen den Rhododendren Stickstoff und Eisen. Bei Stickstoffmangel werden vor allem die alten Blätter gleichmäßig hellgrün bis gelb, bei Eisenmangel sind es die jungen Blätter, die vergilben. Hier bleiben die Blattadern dann aber weiter dunkelgrün. Stickstoff kann einfach durch einen geeigneten Dünger zugeführt werden, der bitte aber nicht mehr zu spät im Jahr ausgebracht wird. Ansonsten können die frischen Triebe nicht mehr richtig ausreifen und überstehen den Winter womöglich nicht. Bei Eisen wird es schon schwieriger. Hier ist meist nicht der absolute Gehalt an Eisen im Boden zu gering, die Pflanzen können das Eisen nur nicht aufnehmen. Grund dafür ist oftmals ein zu hoher Boden-pH-Wert. Das Einmischen von saurem Torf in den Boden und die Gabe von speziellen Rhododendren-Düngern können aber Abhilfe schaffen. 

 

Welcher Standort ist für den Rhododendron geeignet? Die meisten Rhododendron-Sorten bevorzugen halbschattige Plätze - ideal ist eine Unterpflanzung unter schattenspendenden Bäumen – sie... mehr erfahren »
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Pflege von Rhododendren

Welcher Standort ist für den Rhododendron geeignet?

Die meisten Rhododendron-Sorten bevorzugen halbschattige Plätze - ideal ist eine Unterpflanzung unter schattenspendenden Bäumen – sie vertragen aber auch einigen Stunden volle Sonne am Tag. Da die Pflanzen einen engen Stand lieben, pflanzt man sie am besten in Gruppen zusammen. So machen sie sich besonders gut als große Hintergrundbepflanzung in Beeten oder als immergrüne Hecke. Aber gerade die kleineren Arten und Sorten, wie die Azaleen sind auch als Kübelpflanzen sehr beliebt.

 

Welchen Boden brauchen Rhododendren?

Der Rhododendron ist eine typische Moorbeetpfanze und liebt lockere, humose Böden, die gut durchlüftet, dabei aber ausreichend feucht sind, ideal sind Torfböden. Der pH-Wert sollte zwischen 4,5 und 5,5 liegen.

Doch auch, wenn Dein Gartenboden nicht ganz ideal für eine Rhododendron-Pflanzung erscheint, verzage nicht – in den meisten Fällen kann durch einfache Maßnahmen Abhilfe geschaffen werden!

Schwere Ton- oder Lehmboden sollten aufgelockert und drainiert werden, denn Staunässe ist der Tod für jeden Rhododendron. Mische einfach etwas Torf, Sand, Rindenmulch oder Lauberde unter. Sandböden lassen sich oftmals durch die Beimischung von Lehm oder Rindenmulch verbessern. Nur in seltenen Fällen ist ein kompletter Austausch des Bodens durch Torf nötig.

Die einfachste Lösung: Entscheide Dich für unsere INKARHO ®-Sorten für normale Gartenböden. Diese sind extra auf Kalktoleranz gezüchtet (bis ca. pH 7) und vertragen auch humuslose Böden. Leider sind aber nicht alle Rhododendron-Arten und Sorten als INKARHO ®-Pflanzen erhältlich.

 

Was ist bei der Pflege von Rhododendren zu beachten?

Rhodendendren sind in der Regel nicht besonders pflegeintensiv. Die meisten Arten und Sorten sind winterhart und müssen nicht gesondert geschützt werden. Auch Schnittmaßnahmen sind nicht erforderlich. Eine regelmäßige Düngung ist nur auf sehr nährstoffarmen Standorten und bei den INKARHO ® -Sorten nötig. Um Trockenschäden zu vermeiden, müssen die Pflanzen im Sommer, besonders während der Blüte und des Austriebs, regelmäßig gegossen werden – ein Warnsignal ist das Einrollen der Blätter. Da Rhodendendren zu den Flachwurzlern gehören, sollte auf intensive Bodenbearbeitung wie Hacken oder Umgraben unter den Pflanzen verzichtet werden – zu schnell werden dabei die feinen Wurzeln verletzt. Ideal ist eine Mulchschicht über dem Wurzelbereich. Sie verhindert auch den Unkrautbewuchs!

 

Muss ich bei meinem Rhododendron die verwelkten Blüten entfernen?

Gerade bei jüngeren Pflanzen empfehle ich, die verwelkten Blüten im Frühsommer auszubrechen oder abzuschneiden. Damit verhinderst Du die Samenbildung, die die Pflanze viel Kraft kostet. Diese Kraft kann Dein Rhododendron doch lieber in kräftiges Wachstum investieren, oder? Bei alten und sehr großen Pflanzen breche ich persönlich die Blüten nicht mehr alle aus - zu viel, zu hoch…

 

Welche Krankheiten können Rhododendren bekommen?

Rhododendren sind eigentlich ziemlich widerstandsfähige und robuste Gartenbewohner, die - bei geeignetem Standort und ausreichender Düngeversorgung - kaum Krankheiten bekommen. Einige weniger gibt es aber doch.

Pilzkrankheiten: Den gesunden Rohdodendron befallen Pilze, Bakterien oder Viren eher selten. Bei geschwächten Pflanzen mit Befall rate ich Dir, die befallene Pflanzenteile sofort zu entfernen, zu verbrennen oder anderweitig aus dem Garten zu entsorgen! Nur so vermeidest Du dauerhaft Pilzbefall im Garten. Anzeichen für einen Pilzbefall sind: einzelne Äste werden brauch und sterben ab, braune Blattflecken entlang der Blattmittelrippe.

Knospenbräune: eine durch einen Pilz verursachte Krankheit, die durch die Rhododendron-Zikade übertragen wird. Befallene Knospen werden pelzig braun und sollten herausgeknipst und im Hausmüll entsorgt werden (mehr dazu in unserem Blog-Beitrag).

Sonnenbrand: Betroffen sind nur die oben liegenden Blätter. Sie sind teilweise gelb oder schon braun und abgestorben. Da hilft nur umsiedeln oder einen Schattenspender daneben setzen…

Nährstoffmangel: Am häufigsten fehlen den Rhododendren Stickstoff und Eisen. Bei Stickstoffmangel werden vor allem die alten Blätter gleichmäßig hellgrün bis gelb, bei Eisenmangel sind es die jungen Blätter, die vergilben. Hier bleiben die Blattadern dann aber weiter dunkelgrün. Stickstoff kann einfach durch einen geeigneten Dünger zugeführt werden, der bitte aber nicht mehr zu spät im Jahr ausgebracht wird. Ansonsten können die frischen Triebe nicht mehr richtig ausreifen und überstehen den Winter womöglich nicht. Bei Eisen wird es schon schwieriger. Hier ist meist nicht der absolute Gehalt an Eisen im Boden zu gering, die Pflanzen können das Eisen nur nicht aufnehmen. Grund dafür ist oftmals ein zu hoher Boden-pH-Wert. Das Einmischen von saurem Torf in den Boden und die Gabe von speziellen Rhododendren-Düngern können aber Abhilfe schaffen. 

 

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