Container-Rosen richtig pflanzen – In 5 Schritten zum Erfolg

Rosen gehören zweifellos zu den beliebtesten Pflanzen in unseren Gärten. Unzählige Arten und Sorten sind erhältlich, von der kleinen Bodendeckerrose bis hin zur 10 Meter erklimmenden Kletterrose ist die Auswahl gigantisch. Mit den folgenden 5 Tipps kommst du schnell zum Erfolg und sorgst dafür, dass deine Rose schnell anwächst und du dich schon bald an ihr erfreuen kannst.

1. Standortwahl

Der Standort für Rosen will sorgfältig gewählt sein, denn nur an gut geeigneten Plätzen wird sich deine Rose auch gut entwickeln. Der optimale Standort für Rosen ist sonnig und warm, auch im Halbschatten fühlen sich die meisten Pflanzen noch sehr wohl. Bei zu viel Schatten wachsen sie nur noch kläglich und bilden auch deutlich weniger Blüten aus. Und das wäre doch schade, denn um die Blüten geht es ja schließlich.
Rosen brauchen frische Luft, damit die Blätter nach dem Regen wieder schnell abtrocknen können. Zudem mindert eine frische Brise die Temperaturen an sehr heißen Sommertagen.

Tipp: An einer südlich gelegenen Hauswand sind besonders schöne Ergebnisse zu erwarten. Eine Hauswand speichert die Wärme der Sonne besonders gut, so dass es hier auch lange nach Sonnenuntergang noch schön warm ist.

Und noch ein Tipp: Rosen sollten nicht an Standorten gepflanzt werden, an denen zuvor bereits Rosen gestanden haben, da der Boden hier wahrscheinlich ermüdet ist und nicht mehr ausreichend Nährstoffe bieten kann.

2. Bodenvorbereitung

Rosen stehen bevorzugt in lockerer und durchlässiger Gartenerde, schwere und verdichtete Tonböden sind ungeeignet. Solche Böden müssen vor dem Einpflanzen optimiert werden. Hierzu sollte der Boden zunächst umgegraben werden, durch die Zugabe von Sand ins Pflanzloch entsteht ein lockeres Gemisch. Rosen wurzeln tief, deshalb reicht es nicht, nur an der Oberfläche zu arbeiten. Hebe ein Pflanzloch von etwa einem halben Meter Tiefe aus.

Sehr sandige Böden sind zwar gut durchlässig, sie können aber Wasser und Nährstoffe nicht gut speichern, weshalb auch hier nachgeholfen werden muss. Um einen humus- und nährstoffreichen Boden zu erhalten, werden Sandböden zu 50% mit Kompost und / oder frischem Mutterboden vermischt.

Tipp: Der Handel hält spezielle Bodenaktivatoren bereit, mit deren Hilfe der Boden weiter optimiert werden kann.

3. Wässern

Bevor du Rose ins Pflanzloch setzt, sollte der Wurzelballen ausgiebig gewässert werden. Hierzu entfernst du zunächst vorsichtig den Container und stellst den Wurzelballen in einen Eimer mit Wasser. Der Wurzelballen kann sich jetzt vollsaugen, wenn keine Luftbläschen mehr aufsteigen, kannst du die Rose wieder aus dem Eimer nehmen und in das Pflanzloch stellen.

4. Einpflanzhöhe beachten!

Deine Rose steht in der richtigen Höhe, wenn die Veredelungsstelle etwa 5 Zentimeter weit im Boden ist. Bei trockenen Böden füllst du zunächst nur einen Teil es Aushubs bzw. des Gemischs in das Pflanzloch und schlämmst die Pflanze mit viel Wasser ordentlich ein, erst dann gibst du den restlichen Aushub obendrauf. Bei optimalen Böden kannst du direkt den ganzen Aushub einfüllen und die Erde vorsichtig antreten. Bedenke, dass die Pflanze beim Antreten der Erde noch mal ein paar Zentimeter nach unten rutschen kann. Ein Gießrand sorgt dafür, dass das Wasser nicht zu den Seiten abfließt.

Container-Rosen pflanzen Einpflanzhöhe

Wenn du dir wegen der richtigen Höhe unsicher bist, setzt du die Rose einfach etwas tiefer ins Pflanzloch, als sie vorher im Container gestanden hat, aber auf keinen Fall höher!

5. Mulchen

Damit der Boden nicht sofort wieder austrocknet, sollte um die Pflanze herum eine Mulchschicht o.ä. aufgetragen werden. Vor allem bei einer Pflanzung im Sommer ist mulchen unbedingt empfohlen. Hierfür muss es nicht unbedingt er Rindenmulch aus dem Baumarkt sein, Rasenschnitt erfüllt diese Aufgabe ebenfalls sehr gut.

Wenn du diese Punkte einhältst, wirst du dich schon sehr bald an einer üppigen Blütenpracht erfreuen können.

Und noch ein Tipp zum Schluss: In den ersten Wochen nach dem Einpflanzen ist noch kein Dünger notwendig. Im Gegenteil, gibt man direkt beim Einpflanzen Dünger mit ins Pflanzloch, kann das der Rose schaden. Gib deiner Rose ein paar Wochen Zeit um sich an die neue Umgebung zu gewöhnen, erst dann ist eine leichte Düngung ratsam, zum Beispiel mit speziellem Rosendünger.

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