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Es geht doch nichts über Obst aus dem eigenen Garten!

Online Obstbäume kaufen für Garten & Balkon

Obstbäume und Obststräucher gehören zu den beliebtesten Gartenpflanzen, es geht doch schließlich nichts über Obst aus dem eigenen Garten! Zunächst mal ist Obst natürlich sehr gesund, denn es enthält viele Vitamine, ist kalorienarm und nicht zuletzt lecker. Der Apfel und die Birne vom eigenen Baum oder die Himbeeren und Heidelbeeren vom eigenen Strauch sind zudem frei von Pestiziden und Insektiziden und haben keine langen Transportwege hinter sich. Dadurch hältst Du Deinen ökologischen Fußabdruck minimal. Bei richtiger Pflege versorgt Dich ein Obstbaum ein Leben lang mit leckeren Früchten. Spätestens wenn sich im Frühjahr die Apfelblüten und Kirschblüten öffnen sind Obstgehölze aber auch was für´s Auge und ziehen mit ihrer Blütenpracht jeden Betrachter in ihren Bann. Bei Annas Garten kannst Du online Obstbäume und Beerenobststräucher kaufen, die direkt aus der Baumschule zu Dir nach Hause geliefert werden. Bestellen kannst Du sowohl alte als auch neue Sorten. Grundsätzlich bieten alte Sorten wie zum Beispiel der Apfel Roter Boskoop oft den Vorteil, dass sie von Allergikern besser vertragen werden. Neue Sorten hingegen sind eher auf Geschmack, Haltbarkeit und schöne Optik getrimmt. Zwar sind so gute Eigenschaften hinzu gekommen, die positiven Eigenschaften alter Sorten aber leider oft verlorengegangen. Also, erst vergleichen, dann bestellen.

Die beliebtesten Obstbäume

Zu den beliebtesten Obstbäumen in Deutschland gehören Apfel, Birne, Kirsche und Pflaume und das nicht ohne Grund. Diese Bäume zeigen sich insgesamt sehr pflegeleicht, robust und widerstandsfähig und brauchen deshalb nicht viel Aufmerksamkeit. Das genannte Obst kommt mit unserem gemäßigten Klima bestens zurecht und verträgt sowohl sommerliche Hitzeperioden als auch kalte Temperaturen im Winter. Natürlich gibt es noch viele weitere, teils sehr exotische Obstsorten. Wenn Du Dich für ein exotisches Obst entscheidest, solltest Du Dir darüber im Klaren sein, dass dieses neben den richtigen klimatischen Verhältnissen meistens sehr viel Pflege und Zeit erfordert. Zudem ist es für Sorten wie Pfirsich oder Kiwi hierzulande meistens einfach zu kalt, so dass es die Früchte bis zum Wintereinbruch in der Regel nicht bis ins Reifestadium schaffen. Aber warum in die Ferne schweifen, wenn auch heimische Arten und Sorten infrage kommen? Ein Jonagold, Gala oder Roter Boskoop Apfel ist sehr lecker und verspricht hohe Erträge, bei den Kirschblüten von Burlat oder der Großen Schwarzen Knorpelkirsche wird jeder Exot blass und eine frisch gepflückte Birne lässt einem das Wasser im Mund zusammenlaufen.

Obstpflanzen für die Bienenweide

Ein immer wichtiger werdendes Thema ist die Bienenweide, denn das Nahrungsangebot für die fleißigen Bienchen wird aufgrund von Monokulturen und dem übermäßigen Einsatz von Spritzmitteln immer geringer. Die Blüten der Obstbäume besitzen zumeist einen intensiven Duft, der Insekten geradezu magisch anlockt. Wenn sie dann schon mal sind, werden auch die Blüten der anderen Gartenpflanzen bestäubt. So verbesserst Du mit Obstbäumen gleichzeitig die Bestäubung aller Deiner Gartenpflanzen und lieferst Bienen, Hummeln und Co. einen abwechslungsreichen Speiseplan. Aber nicht nur Insekten profitieren von Obstbäumen, auch Tiere laben sich gerne an den heruntergefallenen Früchten, so dass Obstgehölze jederzeit stark frequentiert sind. Igel nehmen neben Insekten und Schnecken auch gerne mal einen saftigen Apfel mit nach Hause und auch Vögel bedienen sich gerne an süß-saurem Obst.

Obst für den Balkon

Du hast keinen Garten? Kein Problem, dank moderner Züchtungen kannst Du Obstbäume auch auf Terrasse und Balkon halten. Das sogenannte Zwergobst wächst am Stämmchen und bietet erstaunlich gute Erträge. Dank seines kompakten Wuchses kann es problemlos im Kübel oder im Trog angebaut werden, durch regelmäßige Rückschnitte behält es seine geringe Größe. Ein geringer Mehraufwand entsteht im Winter, denn dann müssen Obstgehölze einen Winterschutz bekommen. Alternativ kannst Du natürlich auch auf Beerenobst wie Heidelbeeren, Himbeeren oder Sanddorn zurückgreifen. Beerensträucher besitzen meistens ebenfalls eine überschaubare Größe und stehen Kernobst geschmacklich in nichts nach.

Wohin jetzt mit den vielen Äpfeln?

Endlich ist die Zeit für die Ernte gekommen, die Bäume hängen voll mit Früchten. Aber wohin jetzt damit? Die meisten werden sich zunächst auf die Klassiker stürzen und Pflaumenkuchen, Apfelmus, Birnenkompott, Kirschmarmelade, Frucht-Smoothies und ähnliche Leckereien zaubern. Ein ausgewachsener Apfelbaum bietet allerdings Äpfel für hunderte Kuchen, wohin also mit dem Rest? Zunächst mal freuen sich auch die Nachbarn über einen frischen, pestizidfreien Apfel aus dem Garten. Wenn dann immer noch was übrig sein sollte, hier ein kleiner Tipp: Es gibt mittlerweile viele Mostereien, die ihre Dienste auch Privatpersonen anbieten und bei denen Du Deine Ernte gegen einen geringen Obolus zu Saft verarbeiten lassen kannst.

Obstbaum schneiden, pflanzen und pflegen

Der optimale Zeitpunkt zum Pflanzen

Grundsätzlich kann Containerware das ganze Jahr hindurch gepflanzt werden, vorausgesetzt der Boden ist nicht gefroren. Wenn Du es Deinem Obstbaum und Dir selbst aber leicht machen möchtest, ist der optimale Zeitpunkt zum Pflanzen der Herbst, denn dann finden die Bäume hervorragende  Bedingungen vor. Die Pflanzen müssen im Herbst und Winter keine Energie aufwenden um Blätter, Blüten und Früchte auszubilden, sondern können sämtliche Kraft in das Wurzelwachstum stecken. Zudem ist der Boden im Herbst meistens noch warm vom Sommer und hat einen idealen Feuchtigkeitsgehalt. Bei Pflanzung im Sommer oder Frühling müssen Apfel, Birne & Co - wie alle anderen Pflanzen auch - regelmäßig gewässert werden.
Wurzelnackte Pflanzen solltest Du erst bestellen, wenn Du auch genügend Zeit hast um sie einzupflanzen. Denn diese müssen sofort nach dem Kauf gepflanzt werden, da die Wurzeln sonst leicht austrocknen können. Hier können einige Stunden bereits entscheidend sein. Wenn Du unmittelbar nach dem Kauf keine Zeit zum Pflanzen hast, schütze die Wurzeln mit feuchtem Küchenpapier oder auch mit etwas Erde. Grundsätzlich ist es ratsam, wurzelnackte Pflanzen nicht online zu bestellen, sondern in der Baumschule oder im Gartencenter vor Ort zu kaufen.

Vor der Pflanzung

Stelle Deinen neuen Obstbaum vor der Pflanzung für einige Stunden ins Wasser, damit sich der Wurzelballen vollsaugen kann. Sollte die Pflanze schon Blätter besitzen, kannst Du diese schon mal entfernen, damit der Obstbaum die nötige Energie zum Anwachsen aufbringen kann. Man spricht hier auch vom Pflanzschnitt. Äste unterhalb der (späteren) Krone kannst Du ebenfalls komplett entfernen, die Leittriebe hingegen werden lediglich etwas eingekürzt. Auch die Wurzeln bekommen eine Behandlung, abgeknickte Teile werden mit der Schere entfernt und die Hauptwurzelstränge etwas  eingekürzt. Wenn keine Luftblasen mehr aufsteigen, kann mit dem Pflanzen begonnen werden.

Tipp: Verwende für Schnitte stets eine scharfe Schere, unsaubere Schnittstellen verheilen schlechter und sind Eintrittsstellen für Krankheiten. Zudem sollte die Schere vor Benutzung desinfiziert werden, so haben eventuell vorhandene Pilze oder Keime keine Chance.

Jetzt kann es losgehen

Das Pflanzloch sollte etwa anderthalb bis zweimal so groß sein wie der Wurzelballen Deines Obstbaumes. Den Aushub wird gut aufgelockert und gegebenenfalls mit Kompost oder Humus gemischt und optimiert. Stelle den Baum nur so tief in das Pflanzloch, wie er vorher in der Baumschule gestanden hat. Auf keinen Fall darf die Veredelungsstelle mit eingebuddelt werden! Hier gilt: Lieber etwas zu hoch pflanzen als zu tief. Wenn Du Deinen Obstbaum mit einem Pfahl stützen möchtest, sollte dieser unbedingt vor der Pflanzung in den Boden getrieben werden um die Wurzeln nicht zu beschädigen. Stelle den Baum jetzt gerade in das Pflanzloch und fülle es mit dem Aushub auf, anschließend die Erde vorsichtig antreten damit sich eventuell vorhandene Hohlräume schließen. Jetzt wird noch ein Gießrand geformt der verhindert, dass das Gießwasser abläuft bevor es an die Wurzeln gelangen kann. Zum Schluss mit viel Wasser einschlämmen. Fertig! Einer reichhaltigen Ernte steht jetzt nichts mehr im Wege. Achte gerade während der Anfangszeit darauf, dass der Boden stets feucht ist.

Obstbaum schneiden

In den Folgejahren ist ein Erziehungsschnitt sinnvoll. Dieser gibt den Bäumen ihre spätere Form vor. Hierbei werden Hauptäste und Leittrieb so geschnitten, dass eine Pyramidenform entsteht. Das dient nicht nur der Optik, sondern hat auch statische Gründe. 
Sobald die Bäume die ersten Früchte getragen haben, ist ein Erhaltungsschnitt angebracht. Zu dicht stehende Triebe behindern sich gegenseitig im Wachstum, deshalb sollten nur die kräftigsten Triebe stehen bleiben. Totes Holz kann und sollte jederzeit entfernt werden, damit sich keine Krankheiten ausbreiten können.
So, jetzt musst Du nur noch Deinen favorisierten Baum bestellen! Viel Spaß und schon mal guten Appetit!

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Es geht doch nichts über Obst aus dem eigenen Garten!

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Obstbäume und Obststräucher gehören zu den beliebtesten Gartenpflanzen, es geht doch schließlich nichts über Obst aus dem eigenen Garten! Zunächst mal ist Obst natürlich sehr gesund, denn es enthält viele Vitamine, ist kalorienarm und nicht zuletzt lecker. Der Apfel und die Birne vom eigenen Baum oder die Himbeeren und Heidelbeeren vom eigenen Strauch sind zudem frei von Pestiziden und Insektiziden und haben keine langen Transportwege hinter sich. Dadurch hältst Du Deinen ökologischen Fußabdruck minimal. Bei richtiger Pflege versorgt Dich ein Obstbaum ein Leben lang mit leckeren Früchten. Spätestens wenn sich im Frühjahr die Apfelblüten und Kirschblüten öffnen sind Obstgehölze aber auch was für´s Auge und ziehen mit ihrer Blütenpracht jeden Betrachter in ihren Bann. Bei Annas Garten kannst Du online Obstbäume und Beerenobststräucher kaufen, die direkt aus der Baumschule zu Dir nach Hause geliefert werden. Bestellen kannst Du sowohl alte als auch neue Sorten. Grundsätzlich bieten alte Sorten wie zum Beispiel der Apfel Roter Boskoop oft den Vorteil, dass sie von Allergikern besser vertragen werden. Neue Sorten hingegen sind eher auf Geschmack, Haltbarkeit und schöne Optik getrimmt. Zwar sind so gute Eigenschaften hinzu gekommen, die positiven Eigenschaften alter Sorten aber leider oft verlorengegangen. Also, erst vergleichen, dann bestellen.

Die beliebtesten Obstbäume

Zu den beliebtesten Obstbäumen in Deutschland gehören Apfel, Birne, Kirsche und Pflaume und das nicht ohne Grund. Diese Bäume zeigen sich insgesamt sehr pflegeleicht, robust und widerstandsfähig und brauchen deshalb nicht viel Aufmerksamkeit. Das genannte Obst kommt mit unserem gemäßigten Klima bestens zurecht und verträgt sowohl sommerliche Hitzeperioden als auch kalte Temperaturen im Winter. Natürlich gibt es noch viele weitere, teils sehr exotische Obstsorten. Wenn Du Dich für ein exotisches Obst entscheidest, solltest Du Dir darüber im Klaren sein, dass dieses neben den richtigen klimatischen Verhältnissen meistens sehr viel Pflege und Zeit erfordert. Zudem ist es für Sorten wie Pfirsich oder Kiwi hierzulande meistens einfach zu kalt, so dass es die Früchte bis zum Wintereinbruch in der Regel nicht bis ins Reifestadium schaffen. Aber warum in die Ferne schweifen, wenn auch heimische Arten und Sorten infrage kommen? Ein Jonagold, Gala oder Roter Boskoop Apfel ist sehr lecker und verspricht hohe Erträge, bei den Kirschblüten von Burlat oder der Großen Schwarzen Knorpelkirsche wird jeder Exot blass und eine frisch gepflückte Birne lässt einem das Wasser im Mund zusammenlaufen.

Obstpflanzen für die Bienenweide

Ein immer wichtiger werdendes Thema ist die Bienenweide, denn das Nahrungsangebot für die fleißigen Bienchen wird aufgrund von Monokulturen und dem übermäßigen Einsatz von Spritzmitteln immer geringer. Die Blüten der Obstbäume besitzen zumeist einen intensiven Duft, der Insekten geradezu magisch anlockt. Wenn sie dann schon mal sind, werden auch die Blüten der anderen Gartenpflanzen bestäubt. So verbesserst Du mit Obstbäumen gleichzeitig die Bestäubung aller Deiner Gartenpflanzen und lieferst Bienen, Hummeln und Co. einen abwechslungsreichen Speiseplan. Aber nicht nur Insekten profitieren von Obstbäumen, auch Tiere laben sich gerne an den heruntergefallenen Früchten, so dass Obstgehölze jederzeit stark frequentiert sind. Igel nehmen neben Insekten und Schnecken auch gerne mal einen saftigen Apfel mit nach Hause und auch Vögel bedienen sich gerne an süß-saurem Obst.

Obst für den Balkon

Du hast keinen Garten? Kein Problem, dank moderner Züchtungen kannst Du Obstbäume auch auf Terrasse und Balkon halten. Das sogenannte Zwergobst wächst am Stämmchen und bietet erstaunlich gute Erträge. Dank seines kompakten Wuchses kann es problemlos im Kübel oder im Trog angebaut werden, durch regelmäßige Rückschnitte behält es seine geringe Größe. Ein geringer Mehraufwand entsteht im Winter, denn dann müssen Obstgehölze einen Winterschutz bekommen. Alternativ kannst Du natürlich auch auf Beerenobst wie Heidelbeeren, Himbeeren oder Sanddorn zurückgreifen. Beerensträucher besitzen meistens ebenfalls eine überschaubare Größe und stehen Kernobst geschmacklich in nichts nach.

Wohin jetzt mit den vielen Äpfeln?

Endlich ist die Zeit für die Ernte gekommen, die Bäume hängen voll mit Früchten. Aber wohin jetzt damit? Die meisten werden sich zunächst auf die Klassiker stürzen und Pflaumenkuchen, Apfelmus, Birnenkompott, Kirschmarmelade, Frucht-Smoothies und ähnliche Leckereien zaubern. Ein ausgewachsener Apfelbaum bietet allerdings Äpfel für hunderte Kuchen, wohin also mit dem Rest? Zunächst mal freuen sich auch die Nachbarn über einen frischen, pestizidfreien Apfel aus dem Garten. Wenn dann immer noch was übrig sein sollte, hier ein kleiner Tipp: Es gibt mittlerweile viele Mostereien, die ihre Dienste auch Privatpersonen anbieten und bei denen Du Deine Ernte gegen einen geringen Obolus zu Saft verarbeiten lassen kannst.

Obstbaum schneiden, pflanzen und pflegen

Der optimale Zeitpunkt zum Pflanzen

Grundsätzlich kann Containerware das ganze Jahr hindurch gepflanzt werden, vorausgesetzt der Boden ist nicht gefroren. Wenn Du es Deinem Obstbaum und Dir selbst aber leicht machen möchtest, ist der optimale Zeitpunkt zum Pflanzen der Herbst, denn dann finden die Bäume hervorragende  Bedingungen vor. Die Pflanzen müssen im Herbst und Winter keine Energie aufwenden um Blätter, Blüten und Früchte auszubilden, sondern können sämtliche Kraft in das Wurzelwachstum stecken. Zudem ist der Boden im Herbst meistens noch warm vom Sommer und hat einen idealen Feuchtigkeitsgehalt. Bei Pflanzung im Sommer oder Frühling müssen Apfel, Birne & Co - wie alle anderen Pflanzen auch - regelmäßig gewässert werden.
Wurzelnackte Pflanzen solltest Du erst bestellen, wenn Du auch genügend Zeit hast um sie einzupflanzen. Denn diese müssen sofort nach dem Kauf gepflanzt werden, da die Wurzeln sonst leicht austrocknen können. Hier können einige Stunden bereits entscheidend sein. Wenn Du unmittelbar nach dem Kauf keine Zeit zum Pflanzen hast, schütze die Wurzeln mit feuchtem Küchenpapier oder auch mit etwas Erde. Grundsätzlich ist es ratsam, wurzelnackte Pflanzen nicht online zu bestellen, sondern in der Baumschule oder im Gartencenter vor Ort zu kaufen.

Vor der Pflanzung

Stelle Deinen neuen Obstbaum vor der Pflanzung für einige Stunden ins Wasser, damit sich der Wurzelballen vollsaugen kann. Sollte die Pflanze schon Blätter besitzen, kannst Du diese schon mal entfernen, damit der Obstbaum die nötige Energie zum Anwachsen aufbringen kann. Man spricht hier auch vom Pflanzschnitt. Äste unterhalb der (späteren) Krone kannst Du ebenfalls komplett entfernen, die Leittriebe hingegen werden lediglich etwas eingekürzt. Auch die Wurzeln bekommen eine Behandlung, abgeknickte Teile werden mit der Schere entfernt und die Hauptwurzelstränge etwas  eingekürzt. Wenn keine Luftblasen mehr aufsteigen, kann mit dem Pflanzen begonnen werden.

Tipp: Verwende für Schnitte stets eine scharfe Schere, unsaubere Schnittstellen verheilen schlechter und sind Eintrittsstellen für Krankheiten. Zudem sollte die Schere vor Benutzung desinfiziert werden, so haben eventuell vorhandene Pilze oder Keime keine Chance.

Jetzt kann es losgehen

Das Pflanzloch sollte etwa anderthalb bis zweimal so groß sein wie der Wurzelballen Deines Obstbaumes. Den Aushub wird gut aufgelockert und gegebenenfalls mit Kompost oder Humus gemischt und optimiert. Stelle den Baum nur so tief in das Pflanzloch, wie er vorher in der Baumschule gestanden hat. Auf keinen Fall darf die Veredelungsstelle mit eingebuddelt werden! Hier gilt: Lieber etwas zu hoch pflanzen als zu tief. Wenn Du Deinen Obstbaum mit einem Pfahl stützen möchtest, sollte dieser unbedingt vor der Pflanzung in den Boden getrieben werden um die Wurzeln nicht zu beschädigen. Stelle den Baum jetzt gerade in das Pflanzloch und fülle es mit dem Aushub auf, anschließend die Erde vorsichtig antreten damit sich eventuell vorhandene Hohlräume schließen. Jetzt wird noch ein Gießrand geformt der verhindert, dass das Gießwasser abläuft bevor es an die Wurzeln gelangen kann. Zum Schluss mit viel Wasser einschlämmen. Fertig! Einer reichhaltigen Ernte steht jetzt nichts mehr im Wege. Achte gerade während der Anfangszeit darauf, dass der Boden stets feucht ist.

Obstbaum schneiden

In den Folgejahren ist ein Erziehungsschnitt sinnvoll. Dieser gibt den Bäumen ihre spätere Form vor. Hierbei werden Hauptäste und Leittrieb so geschnitten, dass eine Pyramidenform entsteht. Das dient nicht nur der Optik, sondern hat auch statische Gründe. 
Sobald die Bäume die ersten Früchte getragen haben, ist ein Erhaltungsschnitt angebracht. Zu dicht stehende Triebe behindern sich gegenseitig im Wachstum, deshalb sollten nur die kräftigsten Triebe stehen bleiben. Totes Holz kann und sollte jederzeit entfernt werden, damit sich keine Krankheiten ausbreiten können.
So, jetzt musst Du nur noch Deinen favorisierten Baum bestellen! Viel Spaß und schon mal guten Appetit!

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