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Apfelbaum (Malus domestica)

Dein Apfelbaum direkt aus der Baumschule

Der Apfelbaum, botanische Name Malus domestica, zählt hierzulande zum populärsten Kernobst und ist ein echter Klassiker unter den Gartenpflanzen. Er bildet eine Pflanzengattung der Kernobstgewächse (Pyrinae) innerhalb der Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und ist weltweit mit über 20000 Sorten vertreten. In einem der größten Obstanbaugebiete Deutschlands, im Alten Land bei Hamburg, prägt dieser Baum mit einem Anteil von 77% das Landschaftsbild. Und auch in der Literatur spielt der Apfelbaum eine bedeutsame Rolle. Wer weiß ob Wilhelm Tell so große Bekanntheit erlangt hätte, wenn er statt des Apfels eine Birne vom Haupt seines Sohnes geschossen hätte? Bei Annas Garten kannst Du Apfelbäume direkt aus der Baumschule kaufen, die im Container kultiviert und versendet werden und deshalb ganzjährig gepflanzt werden können.

Äpfel aus dem eigenen Garten

Unzählige Apfel-Sorten und ständig neue Züchtungen führen zu einer enormen Vielfalt, da kann einem die Entscheidung für den richtigen Apfelbaum schon mal schwerfallen. Jonagold oder Topaz?Elstar oder Gravensteiner? Boskoop oder Gloster? Durch ihre gute Lagerfähigkeit und nicht zuletzt aufgrund großer Fortschritte in der Lagertechnologie sind die meisten Apfelsorten das ganze Jahr verfügbar. Über 20 verschiedene Sorten des leckeren Obstes sind im Handel erhältlich – im Sommer wie im Winter. Die leckersten Äpfel aber stammen zweifellos vom eigenen Apfelbaum aus dem eigenen Garten. Schon die atemberaubend schöne Apfelblüte im Frühjahr schürt die Vorfreude auf die bevorstehende Ernte. Während Äpfel aus dem Supermarkt aufgrund eventuell vorhandener Pestizidrückstände vor dem Verzehr abgewaschen werden sollten, können Äpfel aus dem eigenen Garten direkt gegessen werden. Auch der gesundheitliche Nutzen von Äpfeln ist zweifelsfrei belegt und hat es mit Sprichwörtern wie An apple a day keeps the doctor away in den Volksmund geschafft. Äpfel sind reich an Vitaminen (z.B. E, C, B1, B2, Folsäure um nur einige zu nennen) und besitzen besonders viel Kalium, das unter anderem für die Aufrechterhaltung eines normalen Blutdrucks verantwortlich ist.

Kulinarische Vielfalt

Äpfel bieten eine große kulinarische Vielfalt, denn in der Küche finden sich vielseitige Verwendungsmöglichkeiten. Neben den Klassikern wie Apfelmus, Apfelsaft und Apfelkuchen gehören Apfelchips heute zum Sortiment eines jeden Supermarktes. Obstsalaten verleiht der Apfel sein süß-saures Aroma und Apfelpfannkuchen mit Vanillesoße kann wohl kaum jemand widerstehen. Selbst für pikante Gerichte lassen sich Äpfel verwenden, der fruchtige Charakter lässt sich toll mit herzhaftem aller Art kombinieren. Wie wäre es zum Beispiel mal mit einer Apfel-Sellerie-Cremesuppe? Selbst die Curry-Soße einer weltbekannten Fastfood-Kette besteht in der Basis aus Apfelmus.

Grüne, gelbe und rote Äpfel

Die Apfelschale besitzt teils sehr unterschiedliche Färbungen, einige Äpfel sind grün, andere gelb und wieder andere tiefrot. Einige Sorten besitzen sogar alle drei Farben zur gleichen Zeit. Das ist den  unterschiedlichen Inhaltsstoffe von Äpfeln geschuldet. Anfänglich sind alle Äpfel grün, egal um welchen Apfelbaum es sich handelt. Sie enthalten viel Chlorophyll, das bei Sorten wie Granny Smith auch im Reifestadium erhalten bleibt. Andere Sorten bauen das Chlorophyll im Reifungsprozess ab und nehmen dann eine gelbliche Färbung an, die wiederum auf den Naturstoff Carotin zurückzuführen ist. Rote Apfel-Sorten schließlich produzieren viele Anthocyane, denn der rote Farbstoff schützt die Früchte vor starker Sonneneinstrahlung. Dieses Phänomen ist sehr gut am Apfelbaum zu beobachten: Die rote Färbung ist auf der, der Sonne zugewandten Seite am intensivsten. Die Behauptung, rote Sorten seien süßer als grüne, ist schlichtweg falsch. Auch hat die Süße eines Apfels nichts mit dem Zuckergehalt zu tun, besonders süße Äpfel enthalten in der Regel einfach weniger Fruchtsäuren. 
Allerdings: Rote Äpfel sind gesünder als grüne. Sie haben einen größeren Anteil an Vitaminen und Antioxidantien, letztere sind für ihre vorbeugende Wirkung gegen Krebs bekannt.

Alte und neue Apfelsorten

Wenn Du Dir einen Apfelbaum kaufen möchtest, solltest Du Dir zunächst die Frage stellen, ob Du lieber eine alte oder eine neue Sorte in den Garten stellst. Das ist abhängig davon, was Du von Deiner Ernte erwartest. Neue Sorten sind auf süßen Geschmack, hohe Erträge sowie Resistenz gegen Schädlinge und Krankheiten optimiert. Eine alte Sorten hingegen ist deutlich gehaltvoller bezüglich Vitaminen und weiterer Inhaltsstoffe, zudem ruft sie seltener allergische Reaktionen hervor. Zu den beliebtesten alten Apfelbäumen gehören

Cox Orange: Markteinführung 1850, Apfel mit grün-gelber Schale, auf der Sonnenseite satte Rotfärbung. Sorte mit sehr saftigem, festem Fruchtfleisch und süßem Aroma.

Roter Boskoop: Markteinführung 1863, Winterapfel mit gelber bis dunkelroter Schale, mildes, süß-säuerliches Aroma

Jonagold: Ein junge alte Sorte, Markteinführung 1968. Sehr große Äpfel mit grüner, gelber und roter Schale. Saftiges Fruchtfleisch mit süßem Aroma.

Apfelbaum pflanzen und pflegen

Der optimale Standort

Damit Dein Apfelbaum gesund wachsen kann und einen hohen Ertrag bringt, ist ein sonniger Standort optimal. Grundsätzlich wachsen sie auch im Schatten, hier fällt der Ertrag jedoch deutlich geringer aus. Auf humosen, tiefgründigen und nährstoffreichen Böden fühlt sich der Baum am wohlsten. Nährstoffarme Böden sollten vor der Pflanzung durch die Zugabe von Kompost ins Pflanzloch entsprechend vorbereitet werden. Staunässe ist zu vermeiden, zu nasse Standorte hemmen die Fruchtbildung und begünstigen die Ausbreitung von Krankheiten. Wähle am besten einen geschützten Standort für Deinen Apfelbaum aus, da geöffnete Apfelblüten mit Spätfrösten nicht gut zurechtkommen und nur Temperaturen bis knapp unter dem Gefrierpunkt vertragen.

Befruchtersorte auswählen

Apfelbäume können sich in der Regel nicht selbst befruchten und benötigen daher eine Befruchtersorte. Da die Ansprüche hier recht unterschiedlich sind, gibt es für jede Sorte eine passende Befruchtersorte. Welche jeweils in Frage kommt, kannst Du unseren Artikelbeschreibungen entnehmen.

Der beste Zeitpunkt

Der Herbst ist der beste Zeitpunkt für die Pflanzung, so haben die Pflanzen den Winter über Zeit Wurzeln zu entwickeln und gut anzuwachsen. Wenn dann der Frühling kommt haben sie ausreichend Wurzeln gebildet um sich auf die Produktion von Blättern, Blüten und schließlich Früchten zu fokussieren. Zudem sind die Bodenverhältnisse für Obstbäume im Herbst optimal, denn dieser ist noch warm von der Sommersonne und besitzt zudem den richtigen Feuchtigkeitsgehalt. Damit Dein Apfelbaum gerade wächst und nicht vom nächsten Herbststurm umgeweht wird, sollten Stützpfähle aufgestellt werden. Diese treibst Du vor der Pflanzung in den Boden, damit die Wurzeln der Pflanze keinen Schaden nehmen.

Apfelbaum pflanzen

Hebe ein Pflanzloch von etwa der doppelten Größe des Wurzelballens aus. Containerware stellst Du vor der Pflanzung für einige Stunden in einen Eimer voll Wasser, damit sich der Ballen gut vollsaugen kann. Sobald keine Luftbläschen mehr aufsteigen, ist der Vorgang abgeschlossen. Bei wurzelnackter Ware ist das nicht notwendig, allerdings müssen hier die Wurzeln vor dem Austrocknen geschützt werden. Wenn Du einen wurzelnackten Baum nicht unmittelbar nach dem Kauf pflanzen kannst, decke die Wurzeln mit etwas feuchter Erde ab.

Jetzt gegebenenfalls noch den Aushub mit Kompost mischen und den Baum in das Pflanzloch stellen. Setze den Apfelbaum nur so tief in das Loch, wie er vorher in der Baumschule gestanden hat. Lieber zwei bis drei Zentimeter höher, aber auf keinen Fall tiefer. Das Pflanzloch schüttest Du jetzt mit dem Aushub-Kompost-Gemisch zu. Den Baum nochmals ausrichten und dann die Erde vorsichtig antreten, wir wollen ja die empfindlichen Wurzeln nicht beschädigen. Als nächstes formt man einen Gießrand, damit das Gießwasser nicht seitlich abläuft. Anschließend noch kräftig einschlämmen – fertig!

Pflegen und Schneiden

Für eine reichhaltige Ernte benötigen Obstbäume etwas Aufmerksamkeit in Form regelmäßiger Schnitte. Der beste Zeitpunkt zum Schneiden ist in der Ruhephase des Baums, also im Winter. Schnittarbeiten sollten jedoch vor Beginn der Wachstumsphase abgeschlossen sein, um die Ernte nicht zu gefährden. Zusätzlich kann ein Schnitt im Sommer vorgenommen werden, um den Baum auszulichten. Krankes und totes Holz kann man zuerst entfernen, danach alle nach innen wachsenden Triebe schneiden. Anschließend schneidet man die Triebe ab, die zu dicht an anderen Trieben stehen.

Dünger

Durch Düngung wird nicht nur das Wachstum angeregt, sondern sie hilft dem Baum auch, mit Frösten und Pilzkrankheiten fertig zu werden. Junge Bäume müssen nur gedüngt werden, wenn bei der Pflanzung auf eine Düngung verzichtet wurde. Hierfür eignet sich frischer Kompost hervorragend. Alternativ kann Blaudünger verwendet werden. Ältere Bäume werden ebenfalls mit Kompost gedüngt, am besten einmal zu Frühlingsbeginn und dann noch mal im Juni. Danach bitte nicht mehr düngen! 

Dein Apfelbaum direkt aus der Baumschule Der  Apfelbaum,  botanische Name Malus domestica,  zählt hierzulande zum populärsten  Kernobst  und ist ein echter Klassiker... mehr erfahren »
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Apfelbaum (Malus domestica)

Dein Apfelbaum direkt aus der Baumschule

Der Apfelbaum, botanische Name Malus domestica, zählt hierzulande zum populärsten Kernobst und ist ein echter Klassiker unter den Gartenpflanzen. Er bildet eine Pflanzengattung der Kernobstgewächse (Pyrinae) innerhalb der Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und ist weltweit mit über 20000 Sorten vertreten. In einem der größten Obstanbaugebiete Deutschlands, im Alten Land bei Hamburg, prägt dieser Baum mit einem Anteil von 77% das Landschaftsbild. Und auch in der Literatur spielt der Apfelbaum eine bedeutsame Rolle. Wer weiß ob Wilhelm Tell so große Bekanntheit erlangt hätte, wenn er statt des Apfels eine Birne vom Haupt seines Sohnes geschossen hätte? Bei Annas Garten kannst Du Apfelbäume direkt aus der Baumschule kaufen, die im Container kultiviert und versendet werden und deshalb ganzjährig gepflanzt werden können.

Äpfel aus dem eigenen Garten

Unzählige Apfel-Sorten und ständig neue Züchtungen führen zu einer enormen Vielfalt, da kann einem die Entscheidung für den richtigen Apfelbaum schon mal schwerfallen. Jonagold oder Topaz?Elstar oder Gravensteiner? Boskoop oder Gloster? Durch ihre gute Lagerfähigkeit und nicht zuletzt aufgrund großer Fortschritte in der Lagertechnologie sind die meisten Apfelsorten das ganze Jahr verfügbar. Über 20 verschiedene Sorten des leckeren Obstes sind im Handel erhältlich – im Sommer wie im Winter. Die leckersten Äpfel aber stammen zweifellos vom eigenen Apfelbaum aus dem eigenen Garten. Schon die atemberaubend schöne Apfelblüte im Frühjahr schürt die Vorfreude auf die bevorstehende Ernte. Während Äpfel aus dem Supermarkt aufgrund eventuell vorhandener Pestizidrückstände vor dem Verzehr abgewaschen werden sollten, können Äpfel aus dem eigenen Garten direkt gegessen werden. Auch der gesundheitliche Nutzen von Äpfeln ist zweifelsfrei belegt und hat es mit Sprichwörtern wie An apple a day keeps the doctor away in den Volksmund geschafft. Äpfel sind reich an Vitaminen (z.B. E, C, B1, B2, Folsäure um nur einige zu nennen) und besitzen besonders viel Kalium, das unter anderem für die Aufrechterhaltung eines normalen Blutdrucks verantwortlich ist.

Kulinarische Vielfalt

Äpfel bieten eine große kulinarische Vielfalt, denn in der Küche finden sich vielseitige Verwendungsmöglichkeiten. Neben den Klassikern wie Apfelmus, Apfelsaft und Apfelkuchen gehören Apfelchips heute zum Sortiment eines jeden Supermarktes. Obstsalaten verleiht der Apfel sein süß-saures Aroma und Apfelpfannkuchen mit Vanillesoße kann wohl kaum jemand widerstehen. Selbst für pikante Gerichte lassen sich Äpfel verwenden, der fruchtige Charakter lässt sich toll mit herzhaftem aller Art kombinieren. Wie wäre es zum Beispiel mal mit einer Apfel-Sellerie-Cremesuppe? Selbst die Curry-Soße einer weltbekannten Fastfood-Kette besteht in der Basis aus Apfelmus.

Grüne, gelbe und rote Äpfel

Die Apfelschale besitzt teils sehr unterschiedliche Färbungen, einige Äpfel sind grün, andere gelb und wieder andere tiefrot. Einige Sorten besitzen sogar alle drei Farben zur gleichen Zeit. Das ist den  unterschiedlichen Inhaltsstoffe von Äpfeln geschuldet. Anfänglich sind alle Äpfel grün, egal um welchen Apfelbaum es sich handelt. Sie enthalten viel Chlorophyll, das bei Sorten wie Granny Smith auch im Reifestadium erhalten bleibt. Andere Sorten bauen das Chlorophyll im Reifungsprozess ab und nehmen dann eine gelbliche Färbung an, die wiederum auf den Naturstoff Carotin zurückzuführen ist. Rote Apfel-Sorten schließlich produzieren viele Anthocyane, denn der rote Farbstoff schützt die Früchte vor starker Sonneneinstrahlung. Dieses Phänomen ist sehr gut am Apfelbaum zu beobachten: Die rote Färbung ist auf der, der Sonne zugewandten Seite am intensivsten. Die Behauptung, rote Sorten seien süßer als grüne, ist schlichtweg falsch. Auch hat die Süße eines Apfels nichts mit dem Zuckergehalt zu tun, besonders süße Äpfel enthalten in der Regel einfach weniger Fruchtsäuren. 
Allerdings: Rote Äpfel sind gesünder als grüne. Sie haben einen größeren Anteil an Vitaminen und Antioxidantien, letztere sind für ihre vorbeugende Wirkung gegen Krebs bekannt.

Alte und neue Apfelsorten

Wenn Du Dir einen Apfelbaum kaufen möchtest, solltest Du Dir zunächst die Frage stellen, ob Du lieber eine alte oder eine neue Sorte in den Garten stellst. Das ist abhängig davon, was Du von Deiner Ernte erwartest. Neue Sorten sind auf süßen Geschmack, hohe Erträge sowie Resistenz gegen Schädlinge und Krankheiten optimiert. Eine alte Sorten hingegen ist deutlich gehaltvoller bezüglich Vitaminen und weiterer Inhaltsstoffe, zudem ruft sie seltener allergische Reaktionen hervor. Zu den beliebtesten alten Apfelbäumen gehören

Cox Orange: Markteinführung 1850, Apfel mit grün-gelber Schale, auf der Sonnenseite satte Rotfärbung. Sorte mit sehr saftigem, festem Fruchtfleisch und süßem Aroma.

Roter Boskoop: Markteinführung 1863, Winterapfel mit gelber bis dunkelroter Schale, mildes, süß-säuerliches Aroma

Jonagold: Ein junge alte Sorte, Markteinführung 1968. Sehr große Äpfel mit grüner, gelber und roter Schale. Saftiges Fruchtfleisch mit süßem Aroma.

Apfelbaum pflanzen und pflegen

Der optimale Standort

Damit Dein Apfelbaum gesund wachsen kann und einen hohen Ertrag bringt, ist ein sonniger Standort optimal. Grundsätzlich wachsen sie auch im Schatten, hier fällt der Ertrag jedoch deutlich geringer aus. Auf humosen, tiefgründigen und nährstoffreichen Böden fühlt sich der Baum am wohlsten. Nährstoffarme Böden sollten vor der Pflanzung durch die Zugabe von Kompost ins Pflanzloch entsprechend vorbereitet werden. Staunässe ist zu vermeiden, zu nasse Standorte hemmen die Fruchtbildung und begünstigen die Ausbreitung von Krankheiten. Wähle am besten einen geschützten Standort für Deinen Apfelbaum aus, da geöffnete Apfelblüten mit Spätfrösten nicht gut zurechtkommen und nur Temperaturen bis knapp unter dem Gefrierpunkt vertragen.

Befruchtersorte auswählen

Apfelbäume können sich in der Regel nicht selbst befruchten und benötigen daher eine Befruchtersorte. Da die Ansprüche hier recht unterschiedlich sind, gibt es für jede Sorte eine passende Befruchtersorte. Welche jeweils in Frage kommt, kannst Du unseren Artikelbeschreibungen entnehmen.

Der beste Zeitpunkt

Der Herbst ist der beste Zeitpunkt für die Pflanzung, so haben die Pflanzen den Winter über Zeit Wurzeln zu entwickeln und gut anzuwachsen. Wenn dann der Frühling kommt haben sie ausreichend Wurzeln gebildet um sich auf die Produktion von Blättern, Blüten und schließlich Früchten zu fokussieren. Zudem sind die Bodenverhältnisse für Obstbäume im Herbst optimal, denn dieser ist noch warm von der Sommersonne und besitzt zudem den richtigen Feuchtigkeitsgehalt. Damit Dein Apfelbaum gerade wächst und nicht vom nächsten Herbststurm umgeweht wird, sollten Stützpfähle aufgestellt werden. Diese treibst Du vor der Pflanzung in den Boden, damit die Wurzeln der Pflanze keinen Schaden nehmen.

Apfelbaum pflanzen

Hebe ein Pflanzloch von etwa der doppelten Größe des Wurzelballens aus. Containerware stellst Du vor der Pflanzung für einige Stunden in einen Eimer voll Wasser, damit sich der Ballen gut vollsaugen kann. Sobald keine Luftbläschen mehr aufsteigen, ist der Vorgang abgeschlossen. Bei wurzelnackter Ware ist das nicht notwendig, allerdings müssen hier die Wurzeln vor dem Austrocknen geschützt werden. Wenn Du einen wurzelnackten Baum nicht unmittelbar nach dem Kauf pflanzen kannst, decke die Wurzeln mit etwas feuchter Erde ab.

Jetzt gegebenenfalls noch den Aushub mit Kompost mischen und den Baum in das Pflanzloch stellen. Setze den Apfelbaum nur so tief in das Loch, wie er vorher in der Baumschule gestanden hat. Lieber zwei bis drei Zentimeter höher, aber auf keinen Fall tiefer. Das Pflanzloch schüttest Du jetzt mit dem Aushub-Kompost-Gemisch zu. Den Baum nochmals ausrichten und dann die Erde vorsichtig antreten, wir wollen ja die empfindlichen Wurzeln nicht beschädigen. Als nächstes formt man einen Gießrand, damit das Gießwasser nicht seitlich abläuft. Anschließend noch kräftig einschlämmen – fertig!

Pflegen und Schneiden

Für eine reichhaltige Ernte benötigen Obstbäume etwas Aufmerksamkeit in Form regelmäßiger Schnitte. Der beste Zeitpunkt zum Schneiden ist in der Ruhephase des Baums, also im Winter. Schnittarbeiten sollten jedoch vor Beginn der Wachstumsphase abgeschlossen sein, um die Ernte nicht zu gefährden. Zusätzlich kann ein Schnitt im Sommer vorgenommen werden, um den Baum auszulichten. Krankes und totes Holz kann man zuerst entfernen, danach alle nach innen wachsenden Triebe schneiden. Anschließend schneidet man die Triebe ab, die zu dicht an anderen Trieben stehen.

Dünger

Durch Düngung wird nicht nur das Wachstum angeregt, sondern sie hilft dem Baum auch, mit Frösten und Pilzkrankheiten fertig zu werden. Junge Bäume müssen nur gedüngt werden, wenn bei der Pflanzung auf eine Düngung verzichtet wurde. Hierfür eignet sich frischer Kompost hervorragend. Alternativ kann Blaudünger verwendet werden. Ältere Bäume werden ebenfalls mit Kompost gedüngt, am besten einmal zu Frühlingsbeginn und dann noch mal im Juni. Danach bitte nicht mehr düngen! 

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