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Fichten (Picea) - Imposantes Nadelgehölz

Sanfte Riesen

Schon Hänsel und Gretel sind vermutlich durch alte, knarzende Fichtenwälder gelaufen, als sie den Weg heim zum Vater suchten. Die sanften Riesen mit dem botanischen Namen Picea lassen, wenn die Exemplare sehr alt und dicht gewachsen sind, nur wenig Licht hindurch. Zum Glück sind die beiden nach ihrem Exkurs zum Hexenhaus ja doch noch wohlbehalten bei dem geliebten Vater angekommen. Dort haben sie möglicherweise nach einem reichhaltigen Frühstück eine Kissenfichte gepflanzt. Wir wissen es nicht. Wenn auch Du Dir ein solch imposantes Nadelgehölz in den Garten pflanzen möchtest, kannst Du bei Annas Garten Fichten kaufen, die direkt aus der Baumschule kommen und höchsten Qualitätsansprüchen genügen.

Ungleichmäßige Wuchsform

Die Fichte hat für Pflanzenfreunde allerdings eine ganz andere Bedeutung. Sie ist ein immergrüner Farbtupfer im Balkonkasten und beliebt als mächtiger Blickfang im Garten. Die Fichte ist den meisten ein vertrauter Baum und gehört zu unseren Wäldern einfach dazu. Tatsächlich ist in Europa die gemeine Fichte (Picea abies) die einzige heimische Art. Sie wird oft fälschlicherweise als Tanne bezeichnet und stammt zwar ebenso wie Tannen aus der Familie der Kieferngewächse, unterscheidet sich jedoch recht deutlich in der Wuchsform, die sich ungleichmäßiger und lichter entwickelt. Das Verbreitungsgebiet der Pflanzen erstreckt sich über die komplette nördliche Halbkugel und zählt etwa 40 unterschiedliche Arten. In Deutschland ist die gemeine Fichte der Baum des Jahres 2017.

Bedeutung im Möbelbau

Das Holz der Fichte findet vielseitige Verwendung. Die klassischen Arten wachsen sehr schnell und besitzen gerade Stämme, daher liefern gemeine Fichten ein beliebtes Holz für die Möbelindustrie sowie für die Herstellung von Bau- und Konstruktionsholz. Oft wird das Fichtenholz auch in Kombination mit dem Holz der Tanne (Abies) als Mischsortiment angeboten.

Fichten und Wellness

Im Thema Wellness ist die Fichte mit ihren aromatisch duftenden Nadeln besonders stark vertreten. Ob als Quelle für ein wohltuendes Vollbad bei Erkältungen, als Teil einer Rezeptur für Saunaaufgüsse oder in Kombination mit Steinsalz für entspannende Fußbäder, die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig. Das wusste schließlich schon Sebastian Kneipp in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Und ja, auch zum Essen sind sie da! Denn die jungen Nadeln der Pflanzen haben ein erfrischend zitrusähnliches Aroma und können als Kräuter im Pesto oder als Zutat für einen leckeren Wildkräuter-Sirup verwendet werden. Nicht zuletzt ist die gemeine Fichte ein beliebter Weihnachtsbaum.

Große Sortenvielfalt

Die meisten Arten haben grüne Nadeln. Blaue, silbrige und gold-gelbe Nadeln sind oft bei Veredelungen sichtbar. Kurze Nadeln, lange Nadeln, aufrechter oder kugeliger Wuchs, schlank oder eher breit in der Form; Die Auswahl an Fichtensorten ist riesig. In Einzelstellung können sie Höhen von ca. 50 Metern erreichen. Bei der Pflanzung von Fichten sollte allerdings darauf geachtet werden, dass sie windgeschützt stehen. In den 70er- und frühen 80er-Jahren wurden die serbische Fichte und die Blaufichte oft und gerne in größeren Gärten oder kleinere Wälder gepflanzt. Große Bäume dieser Art können bei sehr starkem Wind schon mal in die Horizontale gehen wenn sie nicht ausreichend geschützt stehen. Darum werden heutzutage veredelte Arten bevorzugt in den Gärten gesehen, die durch ihre interessanten Wuchsformen und robuste Art überzeugen.

Fichte oder Tanne?

Ob es sich bei dem Baum um eine Picea oder Abies handelt, kann man ganz einfach herausfinden. Nach dem bekannten Sprichtwort Fichte sticht, Tanne nicht! können die spitzen Nadeln dieser Arten beim Berühren unangenehm piksen, während die flachen Nadeln der Tanne nicht wehtun. Außerdem sitzen die Nadeln der Picea Bäume rundherum um den Zweig verteilt, ohne jegliche Anordnung. Bei den Abies wachsen diese allerdings in Reih und Glied am Zweig entlang und wirken so geordneter. Ein bekannter Irrtum ist, dass es sich bei den herumliegenden Zapfen auf dem Waldboden um Tannenzapfen handelt. Tatsächlich verlieren eben diese Bäume ihre Zapfen allerdings schuppenweise, während die gemeine Fichte ihre Zapfen im Ganzen abwirft.

Zapfen in den tollsten Farben

Junge Fichtenzapfen präsentieren sich in den tollsten Farben. Abhängig von der Sorte zeigen sie sich rosa, pink, bordeauxrot oder limegrün. Wenn die Zapfen der Picea zwischen August und Dezember reifen und eintrocknen, bekommen sie die vertraute braune Farbe und stellen sich auf, damit die Fichten-Samen mit dem Wind weit fortgetragen werden können. Anschließend werden die ganzen Zapfen abgeworfen und oft von Kindern beim Spaziergang durch den Wald gefunden, eingesammelt und zuhause für die Herbstdeko verbastelt.

Geringe Bodenansprüche

Bei dem toleranten Baum fallen die Bodenansprüche eher gering aus, denn er wächst auf Böden mit unterschiedlichsten pH-Werten. Nur auf eine gleichbleibende Feuchtigkeit mag die Picea nicht verzichten, anhaltende Trockenheit kann ihr zusetzen. Besonders junge Pflanzen benötigen viel Wasser, da sonst das Risiko eines Schädlingsbefalls deutlich höher liegt. Das Wurzelwerk der Flachwurzler entwickelt sich am besten in lockeren und durchlässigen Böden, zu schwere und lehmige Böden erhöhen die Gefahr von Sturmschäden. Im Allgemeinen sollte die Fichte immer dort gepflanzt werden, wo sie im äußersten Falle eines Windwurfs keine Häuser oder andere Gebäude dabei beschädigen könnte. Nadelgehölze wie Fichten (Picea) gehören übrigens zu unserem Fachgebiet, bei uns kaufst Du also vom Spezialisten. 

Sanfte Riesen Schon Hänsel und Gretel sind vermutlich durch alte, knarzende  Fichtenwälder  gelaufen, als sie den Weg heim zum Vater suchten. Die  sanften Riesen mit dem... mehr erfahren »
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Fichten (Picea) - Imposantes Nadelgehölz

Sanfte Riesen

Schon Hänsel und Gretel sind vermutlich durch alte, knarzende Fichtenwälder gelaufen, als sie den Weg heim zum Vater suchten. Die sanften Riesen mit dem botanischen Namen Picea lassen, wenn die Exemplare sehr alt und dicht gewachsen sind, nur wenig Licht hindurch. Zum Glück sind die beiden nach ihrem Exkurs zum Hexenhaus ja doch noch wohlbehalten bei dem geliebten Vater angekommen. Dort haben sie möglicherweise nach einem reichhaltigen Frühstück eine Kissenfichte gepflanzt. Wir wissen es nicht. Wenn auch Du Dir ein solch imposantes Nadelgehölz in den Garten pflanzen möchtest, kannst Du bei Annas Garten Fichten kaufen, die direkt aus der Baumschule kommen und höchsten Qualitätsansprüchen genügen.

Ungleichmäßige Wuchsform

Die Fichte hat für Pflanzenfreunde allerdings eine ganz andere Bedeutung. Sie ist ein immergrüner Farbtupfer im Balkonkasten und beliebt als mächtiger Blickfang im Garten. Die Fichte ist den meisten ein vertrauter Baum und gehört zu unseren Wäldern einfach dazu. Tatsächlich ist in Europa die gemeine Fichte (Picea abies) die einzige heimische Art. Sie wird oft fälschlicherweise als Tanne bezeichnet und stammt zwar ebenso wie Tannen aus der Familie der Kieferngewächse, unterscheidet sich jedoch recht deutlich in der Wuchsform, die sich ungleichmäßiger und lichter entwickelt. Das Verbreitungsgebiet der Pflanzen erstreckt sich über die komplette nördliche Halbkugel und zählt etwa 40 unterschiedliche Arten. In Deutschland ist die gemeine Fichte der Baum des Jahres 2017.

Bedeutung im Möbelbau

Das Holz der Fichte findet vielseitige Verwendung. Die klassischen Arten wachsen sehr schnell und besitzen gerade Stämme, daher liefern gemeine Fichten ein beliebtes Holz für die Möbelindustrie sowie für die Herstellung von Bau- und Konstruktionsholz. Oft wird das Fichtenholz auch in Kombination mit dem Holz der Tanne (Abies) als Mischsortiment angeboten.

Fichten und Wellness

Im Thema Wellness ist die Fichte mit ihren aromatisch duftenden Nadeln besonders stark vertreten. Ob als Quelle für ein wohltuendes Vollbad bei Erkältungen, als Teil einer Rezeptur für Saunaaufgüsse oder in Kombination mit Steinsalz für entspannende Fußbäder, die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig. Das wusste schließlich schon Sebastian Kneipp in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Und ja, auch zum Essen sind sie da! Denn die jungen Nadeln der Pflanzen haben ein erfrischend zitrusähnliches Aroma und können als Kräuter im Pesto oder als Zutat für einen leckeren Wildkräuter-Sirup verwendet werden. Nicht zuletzt ist die gemeine Fichte ein beliebter Weihnachtsbaum.

Große Sortenvielfalt

Die meisten Arten haben grüne Nadeln. Blaue, silbrige und gold-gelbe Nadeln sind oft bei Veredelungen sichtbar. Kurze Nadeln, lange Nadeln, aufrechter oder kugeliger Wuchs, schlank oder eher breit in der Form; Die Auswahl an Fichtensorten ist riesig. In Einzelstellung können sie Höhen von ca. 50 Metern erreichen. Bei der Pflanzung von Fichten sollte allerdings darauf geachtet werden, dass sie windgeschützt stehen. In den 70er- und frühen 80er-Jahren wurden die serbische Fichte und die Blaufichte oft und gerne in größeren Gärten oder kleinere Wälder gepflanzt. Große Bäume dieser Art können bei sehr starkem Wind schon mal in die Horizontale gehen wenn sie nicht ausreichend geschützt stehen. Darum werden heutzutage veredelte Arten bevorzugt in den Gärten gesehen, die durch ihre interessanten Wuchsformen und robuste Art überzeugen.

Fichte oder Tanne?

Ob es sich bei dem Baum um eine Picea oder Abies handelt, kann man ganz einfach herausfinden. Nach dem bekannten Sprichtwort Fichte sticht, Tanne nicht! können die spitzen Nadeln dieser Arten beim Berühren unangenehm piksen, während die flachen Nadeln der Tanne nicht wehtun. Außerdem sitzen die Nadeln der Picea Bäume rundherum um den Zweig verteilt, ohne jegliche Anordnung. Bei den Abies wachsen diese allerdings in Reih und Glied am Zweig entlang und wirken so geordneter. Ein bekannter Irrtum ist, dass es sich bei den herumliegenden Zapfen auf dem Waldboden um Tannenzapfen handelt. Tatsächlich verlieren eben diese Bäume ihre Zapfen allerdings schuppenweise, während die gemeine Fichte ihre Zapfen im Ganzen abwirft.

Zapfen in den tollsten Farben

Junge Fichtenzapfen präsentieren sich in den tollsten Farben. Abhängig von der Sorte zeigen sie sich rosa, pink, bordeauxrot oder limegrün. Wenn die Zapfen der Picea zwischen August und Dezember reifen und eintrocknen, bekommen sie die vertraute braune Farbe und stellen sich auf, damit die Fichten-Samen mit dem Wind weit fortgetragen werden können. Anschließend werden die ganzen Zapfen abgeworfen und oft von Kindern beim Spaziergang durch den Wald gefunden, eingesammelt und zuhause für die Herbstdeko verbastelt.

Geringe Bodenansprüche

Bei dem toleranten Baum fallen die Bodenansprüche eher gering aus, denn er wächst auf Böden mit unterschiedlichsten pH-Werten. Nur auf eine gleichbleibende Feuchtigkeit mag die Picea nicht verzichten, anhaltende Trockenheit kann ihr zusetzen. Besonders junge Pflanzen benötigen viel Wasser, da sonst das Risiko eines Schädlingsbefalls deutlich höher liegt. Das Wurzelwerk der Flachwurzler entwickelt sich am besten in lockeren und durchlässigen Böden, zu schwere und lehmige Böden erhöhen die Gefahr von Sturmschäden. Im Allgemeinen sollte die Fichte immer dort gepflanzt werden, wo sie im äußersten Falle eines Windwurfs keine Häuser oder andere Gebäude dabei beschädigen könnte. Nadelgehölze wie Fichten (Picea) gehören übrigens zu unserem Fachgebiet, bei uns kaufst Du also vom Spezialisten. 

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